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Lasset die Kinder zu mir kommen...

Lasset die Kinder zu mir kommen...


# Gottesdienste
Veröffentlicht von Christine Kipke am Sonntag, 13. November 2022, 17:32 Uhr

"Wie lange gibt es eigentlich schon Kindergottesdienst" fragt Militärbischof Dr. Bernhard Felmberg im Gottesdienst für Kleine und Große in die Runde. Und die ist groß heute im Saal des Gemeindehauses, der Ort, an dem der KiGoDi seit Corona-Zeiten stattfindet. Fast 60 kleine und große Leute sitzen da versammelt, um Gottesdienst zu feiern. Tatsächlich wurde bereits 1780 die erste Sonntagsschule in England gegründet, um armen Kindern das Lesen und Schreiben beizubringen und zum christlichen Glauben zu erziehen. 

Johann Hinrich Wichern war es, der im "Rauhen Haus" (gegr. 1833) erstmals den "Kindergottesdienst" als solchen benannt hat. Ganz bestimmt erinnern Sie sich, das auch Wichern es war, der den Adventskranz "erfunden" hat. Dazu mehr in einem anderen Beitrag. 

Kinder an den Glauben heranzuführen, ist eine zutiefst christliche Aufgabe. Die Offenheit und das Vertrauen der Kinderherzen schafft eine Verbundenheit und eine Herzenswärme, von der sie ein ganzen Leben lang profitieren. Studien haben ergeben, dass Erwachsene, die bereits im Kindesalter den Glauben erlebt und gelebt haben, auf eine umfangreichere Vertrauensbasis zurückgreifen können.

Für Jesus sind Kinder ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt. Er schickt sie nicht fort - im Gegenteil: "Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes" (Lukas 18,16)

Ihre Fähigkeit auf Gott zu vertrauen, ist ein Maßstab.